Amerikaner in Dresden

Dresden. Dresden gilt nicht gerade als Hochburg der Amerikaner in Deutschland. Dennoch sind nach der Wende vor allem im Zuge amerikanischer Investitionen US-Bürger in die Elbestadt gekommen, so mit dem Chiphersteller AMD.

Inzwischen gibt es 50 Unternehmen, an denen amerikanische Firmen oder Privatpersonen beteiligt sind. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind derzeit 558 US- Bürger in Dresden gemeldet, 65 Amerikaner studieren an einer der hiesigen Hochschulen.

Auch bei Touristen aus den USA wird Dresden zunehmend beliebter. Unterdessen machen sie hier sogar den größten Anteil an ausländischen Touristen aus. Nach einer Statistik der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen kamen im Vorjahr 24 814 Urlauber mit US-Pass in die Elbestadt, das waren etwa zehn Prozent aller ausländischen Touristen.

Im ersten Quartal 2009 lag die Quote leicht höher, von Januar bis einschließlich März kamen fast 33 000 Amerikaner nach Dresden. Im Schnitt bleibt der US-Tourist 3,5 Tage in der Stadt.

dpa

© LVZ-Online, 05.06.2009, 09:17 Uhr
 

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Mit einer „Welcome Party“ auf dem Altmarkt feiern die Dresdner Barack Obama. Rund 100 000 Euro kostet das Programm. Dabei sollen die USA und nordamerikanische Bräuche im Mittelpunkt stehen, aber auch Interviews geführt werden, die etwa das deutsch-amerikanische Verhältnis zum Thema haben, sagte Oberbürgermeisterin Helma Orosz.

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